NABU Kreisverband Lahn-Dill Aktuelles

24 Tagfalterarten gefunden

02.08.2016

Schmetterlingswanderung des NABU Lahn-Dill rund um Leun

Der Naturschutzbund (Nabu) Leun hatte zu seiner alljährlichen Schmetterlingswanderung rund um Leun eingeladen. 25 interessierte Naturfreunde beteiligten sich an der Forschungspartie und wurden vom Vorsitzenden Karl-Heinz Theiß willkommen geheißen. Besonders begrüßte Theiß den Experten und Leiter der Veranstaltung, Walter Veit aus Solms.

Vom Leuner "Küppel" ging es in Richtung "Eintrachthütte", am Waldrand weiter über die vom Nabu gepflegten zur Bildergalerieblumenreichen Wiesen der Hofstutt. Obwohl der Sonnenschein fehlte, konnte Walter Veit 24 Tag- und zwei Nachtfalterarten sowie mehrere Blutströpfchen zeigen. Neben zwei Exemplaren des stark gefährdeten Ulmenzipfelfalters, die auf Blüten des Zwergholunders saßen, wurden fünf Arten der Vorwarnliste für seltene Schmetterlinge beobachtet, nämlich Rotklee-Bläuling, Mauerfuchs, Senf-Weißling, Kaisermantel und Schwalbenschwanz, der zu den Ritter-Faltern zählt und dessen Raupen auch auf der Wirtspflanze Wilde Möhren leben. Distelfalter und Landkärtchen Weiter hervorzuheben waren aus der Familie der Flecken- und Eckfalter Admiral, Distelfalter und Landkärtchen.

Veit wies aber auch auf verschiedene Pflanzenarten hin, die entweder als Wirts- und Nektarpflanzen für Schmetterlinge dienen, selten sind oder als Heilpflanzen genutzt werden. Darunter fielen Dost, Wasserdost, Salbeigamander, Ackerwachtelweizen sowie Hornklee.

Frühjahrsexkursion 2016

30.06.2016

zum Naturschutzgebiet "Rhäden von Obersuhl“

Am Samstag, dem 11. Juni 2016 waren Mitglieder und Freunde des NABU Lahn-Dill wieder einmal unterwegs zu einer Exkursion außerhalb des Kreisgebietes. Der Kreisverband hatte eingeladen zu einer Frühjahrsexkursion zum „Rhäden von Obersuhl“, einem wichtigen NSG an der hessisch-thüringischen Grenze.

Vierzig Teilnehmer waren der Einladung gefolgt und erlebten einen ereignisreichen Tag voller interessanter Eindrücke. Die Fahrt verlief nach bewährtem Muster: morgens um 7 Uhr Abreise in Herborn für die Teilnehmer aus dem Nordkreis. Dann ging es nach Wetzlar, wo die Freunde aus dem Südkreis zustiegen. Von hier aus führte die Fahrt über Bad Hersfeld nach Obersuhl. Während es auf der Hinfahrt noch hin und wieder regnete, stellte sich nach der Ankunft in Obersuhl das Wetter zum Positiven, so dass die Beobachtungen im „Rhäden“ bei gutem Wetter statt fanden.

Unter der bewährten Führung des NABU-Vorsitzenden Lahn-Dill, Walter Veit, konnten auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern während der dreistündigen Beobachtungs-zeit insgesamt 80 Vogelarten festgestellt werden. Folgende bemerkenswerten Vogelarten wurden dabei notiert: 2 Blaukehlchen, 1 Birkenzeisig, 1 Schlagschwirl, 1 Teichrohrsänger, 2 Wiesenschafstelzen, 1 Grauschnäpper, 4 Silberreiher, 1 Weißstorchenpaar mit 2 juv., etliche Brutpaare des Kormorans mit juv., einige Brutpaare der Lachmöwe, 1 Schnatterentenweibchen und 1 Löffelentenweibchen, 3 Krickenten (darunter 1 Weibchen), 1 balzende Bekassine, 2 Flussregenpfeifer, 1 Rohrweihenweibchen, je 1 Schwarz- und 1 Rotmilan, 1 Eisvogel, 2 Kuckucke, 1 Grünspecht, 1 Paar Kleinspechte.

Außer den ornithologischen Beobachtungen wies Walter Veit auch auf vorkommende Pflanzen, darunter besondere Blumenarten sowie auf verschiedene Libellenarten im Beobachtungsgebiet hin. Nach den Beobachtungen im „Rhäden“ fuhr die Gruppe mit dem Reisebus von Obersuhl aus in den benachbarten Ort Berka, um sich dort beim gemeinsamen Mittagessen zu stärken. Das freundliche Wetter erlaubte ein Mittagessen im Freien, was zur guten Laune beitrug. Danach brachen die Teilnehmer Richtung Heimat auf. In Alsfeld wurde die Heimfahrt unterbrochen und die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, ca. zweieinhalb Stunden den Aufenthalt in Alsfeld ganz individuell zu gestalten. Pünktlich um 19:30 Uhr traf der Bus wieder in Herborn ein und wir hoffen, dass alle Teilnehmer den Tag mit Freude erlebt haben und die Fahrt genießen konnten. Bilder

NABU Lahn-Dill beim Hessentag in Herborn

09.06.2016

Aktionsstand mit Nistkästen und Kinderprogramm

Der NABU Lahn-Dill war mit einem großen Aktionsstand zum Thema "Naturschutz ums Haus und im Garten" dabei.

Außerdem warben auf der Aktionsbühne beim Hessentag Manfred Funk vom NABU Lahn-Dill und Umweltministerin Priska Hinz für mehr biologische Vielfalt in Hessen. Als Preis für ein NABU-Quiz – wie heißt der Vogel des Jahres? – gab es natürlich einen Nistkasten. Bilder

Erfolgreich Mitglieder geworben

26.03.2016

Kreisverband des NABU Lahn-Dill tagt in Ehringshausen

Wahlen und die Planung für 2016 haben auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung des Nabu-Kreisverbands in der Gaststätte "Engel" in Ehringshausen gestanden.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurden Veit und sein Stellvertreter Erwin Schnabel sowie Kassierer Bernhard Feth, Schriftführer Karl-Heinz Tritschler und die Beisitzer Kurt Dietermann, Marko Dorndorf, Manfred Funk, Otto Schäfer, Werner Schmidl und Gunter Volk in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand sind die Beisitzer Werner Schmidt und Oliver Tritschler als Nachfolger für Manfred Klein und Karl-Heinz Theiß. Als Delegierte für die Landesversammlung wurden Karl-Heinz Theiß, Daniel Dietermann, Oliver Menz und Dorothee Maiwald gewählt. Die Kreisjugendleiterin Antje Wagner wurde durch die Versammlung bestätigt.

zur Bildergalerie Der Kreisvorstand (von links): Gunter Volk, Erwin Schnabel, Bernhard Feth, Marko Dorndorf, Werner Schmidl, Otto Schäfer, Werner Schmidt, Kurt Dietermann, Manfred Funk und Walter Veit. (Foto: Dietermann).

Veit blickte auf die Aktivitäten des Vorjahres zurück. Besonders freute er sich darüber, dass ein Landschaftspflegeverband Lahn-Dill gegründet worden sei. "Jetzt fehlt noch das Naturschutzgroßprojekt Hoher Westerwald, Oberwesterwald und Gladenbacher Bergland, dessen Umsetzung wir eindringlich fordern", sagte Veit. Neben der Windkraft sieht Veit die Planung von Biogasanlagen, Vorzugsräume für Biomasseanbau von Ackerfrüchten und Vorzugsräume für Kurzumtriebsanlagen als Herausforderung für die Zukunft: "Wir stehen dem sehr skeptisch gegenüber." Die Planungen für "Natura-200-Gebiete" sowie Gewässerschauen, Bachrenaturierungen, Waldnaturschutz, Artenschutz, Bebauungspläne und andere Eingriffe in die Landschaft hätten den Verband beschäftigt, ebenso die hessische Jagdreform, sagte Veit. Ein Bündnis gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen habe man unterstützt.

Ein großer Erfolg sei die Mitgliederwerbung gewesen - der Kreisverband habe jetzt rund 6000 Mitglieder und Förderer. Veit erläuterte zudem die Zahlen aus den Artenschutzprogrammen. Neben zumeist steigenden Populationen, beispielsweise von Steinkauz, Rauhfußkauz, Eisvogel und Weißstorch, erwähnte Veit die zwölf Brutpaaren des Schwarzkehlchens. "Das herausragende Ereignis der Zugzeiten waren die Millionen Bergfinken, die längere Zeit in Haiger-Steinbach ihren Schlafplatz hatten", sagte Veit.  

Für 2016 sind geplant: Der Wettbewerb der Naju zum Thema "Erlebter Frühling" für Kinder bis 12 Jahre. Die Aktion "Stunde der Garten-Vögel" vom 13. bis 15. Mai, die "Europäische Fledermausnacht" am 27. und 28. August. Hinzu kommt eine "Birdwatch" am 1. und 2. Oktober. Für die Naju berichtete Marko Dorndorf vom Jugendzeltlager in Alsfeld und dem Apfelaktionstag in Hüttenberg. Der Aktionstag findet wieder am 18. Juni statt. Über das Thema "Natur kaputt" hielt Daniel Dietermann auf der Versammlung eine Vortrag.

Olga Pipper hat ein Herz für Schwalben

20.12.2015

Auszeichnung für engagierte Garbenheimerin, die sogar Kunstnester für die Vögel anbrachte

NABU Kreisvorsitzender Walter Veit und sein Vorstandskollege Walter Feth haben am Montag Olga Pipper aus Garbenheim mit Plakette und Urkunde für ihr "schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnet.

Die junge Frau hat den acht Naturnestern der Frühlingsboten an ihrem Haus noch sechs Kunstnester zugefügt - darunter angebrachte Kotbretter sorgen dafür, dass die Verschmutzung sich in Grenzen hält. "Es ist schön, dass es Menschen gibt, die noch ein Herz für Vögel haben und diese in ihren bedrohten Lebensräumen unterstützen", so Veit. Die Anbringung von Kunstnestern allein sei schon der Auszeichnung wert.zur Bildergalerie

Schon Ende März, Anfang April können die ein- bis dreisilbigen Flugrufe der Mehlschwalbe in unseren Breiten gehört werden. "Dann kehren die insektenhungrigen Flugkünstler aus ihren Winterquartieren südlich der Sahara zurück in unser Kreisgebiet", erläuterte Veit. In diesem Jahr wurde beobachtet, dass es weniger Vertreter ihrer Spezies waren, die an den Brutplätzen ankamen. In der Regel verbleiben sie dort 20 bis 25 Wochen.

Viele Mehlschwalben zogen in diesem Jahr bereits Mitte September wieder ab. Doch es gab auch wenige Paare, die noch Jungvögel in ihren Nestern fütterten. "Normalerweise legen die Koloniebrüter vier bis fünf Eier und es können zwischen dem Legen des ersten Eis bis zum Ausfliegen der Jungvögel 37 bis 46 Tage vergehen", weiß Vogelfreund Bernhard Feth.

 Leider sinkt die Zahl der Schwalben stetig, da sie in ihren angestammten Brutgebieten immer schlechtere Lebensbedingungen vorfinden. "Da ist es gut, wenn es Vogelfreunde wie Frau Pipper gibt, die Nester nicht herunter stoßen, sondern die Vögel gewähren lassen und sie sogar noch unterstützen", so Veit.

Zuhause für Fledermäuse schaffent

16.09.2015

EHRUNG Plaketten für das Beilsteiner Ehepaar Schmidt übergeben

Für ihr Engagement für Fledermäuse sind Axel und Martha Schmidt aus Beilstein mit Plaketten und Urkunden vom Nabu-Fledermausschutz ausgezeichnet. Otto Schäfer (Ulm) hat sie überreicht.

zur BildergalerieEr wies darauf hin, dass Fledermäuse schützenswerte Tiere sind und dankte dem Ehepaar Schmidt für die Bereitstellung von Fledermausquartieren in zwei Häusern. Das Quartier für 40 Zwergfledermäuse am Wohnhaus der Schmidts besteht seit 2000 und befindet sich zwischen dem Balken- und Mauerwerk der Fassade sowie im Eis- und Bierkeller beim Gebäude "Hui Wäller", wo die Tiere ihren Ein- und Ausflug haben. Dieses Haus hat das Ehepaar gepachtet, es gehört Raimund Würz. Schäfer wies weiter darauf hin, dass sich alle Fledermausfans an der Nabu-Aktion "Fledermausfreundliches Haus" beteiligen können, wenn sie den Fledermäusen ein Zuhause geben wollen.

Eidechse nimmt Sonnenbad in "Goldkiste"

03.09.2015

NATURKUNDEWANDERUNG Walter Veit informiert über heimische Tiere und Pflanzen

Bei einer von Walter Veit, Solms geführten Wanderung hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die Tiere zu sehen und viel über sie zu erfahren. Insgesamt 16 Interessierte waren der Einladung der Ehringshäuser Gruppe im Naturschutzbund (Nabu) gefolgt.

Im Verlauf der sehr abwechslungsreich verlaufenden Wanderung durch die östliche Gemarkung von Ehringshausen sichteten sie 15 verschiedene Schmetterlingsarten. Darunter waren auch die beiden aus dem Süden eingewanderten Falter Taubenschwänzchen und Wandergelbling, auch Postillon genannt.

zur BildergalerieVeit bestimmte und erläuterte auch verschiedene Pflanzenarten. Unter diesen Gewächsen befand sich der für Menschen nicht ungefährliche Hauhechel. Aber auch Wasserdost und der Dost waren am Wegesrand zu sehen. Dessen Blüten dienen vielen Schmetterlingsarten als Saftquelle.

Der Kompass-Lattich und das Leinkraut wachsen ebenfalls in Ehringshausen. Doch auch am Himmel gab es manches zu Bestaunen. So wurden die Naturfreunde von Veit auf einen hochfliegenden Trupp von 34 Kolkraben und auf ein die Thermik ausnutzendes kreisendes Rotmilan-Revierpärchen aufmerksam gemacht. Zwischendurch überflogen über 20 umherstreichende Kernbeißer den Luftraum.

Zum Abschluss der Exkursion führte die Strecke über die oberhalb von Ehringshausen gelegene "Goldkiste". Auf dem kargen Boden, dieser bergigen und sonnenbeschienenen Lage ist Magerrasen sehr verbreitet.

Dieser ist ein idealer Lebensraum für viele Insekten, Schmetterlinge und sonstiges Kleingetier. Die Wanderer konnten dann auch gleich eine Beobachtung machen, die Veits Ausführungen untermauerte: Eine Zaun-Eidechse nahm in der "Goldkiste" ein Sonnenbad.

Nach zweieinhalb Stunden endete ein informativer naturkundlicher Rundgang durch die Region.

Schwalben prägen die Kulturlandschaft

10.08.2015

NABU-Auszeichnung für Walter Wagner

Der Kreisverband des Naturschutzbunds Deutschland (NABU) hat Walter Wagner aus Oberquembach als Besitzer eines schwalbenfreundlichen Hauses ausgezeichnet.

zur BildergalerieDie NABU-Plakette und die Urkunde überreichten jetzt der NABU-Kreisvorsitzende Walter Veit aus Solms und sein Stellvertreter Erwin Schnabel aus Lahnau. "Ein Rauchschwalbennest und 25 Nester der Mehlschwalbe sind 2015 am Wohnhaus von Walter Wagner besetzt. Das kommt in Deutschland sehr selten vor", sagte Veit bei der Ehrung.

Weil immer mehr Bauernhöfe aufgegeben würden, fehlten mittlerweile die Brutplätze für die Rauchschwalben. Aber auch Pfützen mit Lehm, aus denen die Vögel ihr Nistmaterial holen könnten, würden immer weniger. Insgesamt gesehen hätten die Rauchschwalben in ihrem Bestand abgenommen. Auch bei der Mehlschwalbe sei ein Bestandsrückgang zu erkennen. Die Nester, die die Vögel unter den Dächern von Wohnhäusern bauen, würden von von den Besitzern oft nicht geduldet.

Gerade der Lahn-Dill-Kreis wäre mit einer reichhaltigen Natur ausgestattet, was viele Touristen veranlasse, unsere Natur- und Kulturlandschaft aufzusuchen. Ohne den typischen Gesang von Rauch- und Mehlschwalben in den Ortschaften wäre die Lebensqualität für viele Menschen ärmer. An der Natur interessierte Menschen würden regelmäßig beobachten, wie Mehlschwalben zwischen den Häusern hindurchfliegen, für kurze Zeit in den Nestern verschwinden, um die Jungvögel zu füttern und dann wieder auf Insektenjagd gehen. Dies sei ein besonderes Schauspiel.

Deshalb will der NABU mit seiner Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" dafür sorgen, dass die Schwalben unseren Wohnorten erhalten bleiben.

Denn in vielen Ortschaften brüten nämlich von Jahr zu Jahr immer weniger dieser Frühlingsboten.

Frühjahrsexkursion des NABU Lahn-Dill

20.06.2015

Mit Walter Veit die Tier- und Pflanzenwelt in der Lahnaue erkunden

Am 20. Juni trafen sich dreißig Naturfreunde an der Gaststätte Jagdschlösschen in Dutenh-ofen zu einer Exkursion durch das „Naturschutzgebiet Lahnaue“.
Der Vorsitzende des NABU Kreisverbandes Lahn-Dill, Walter Veit, führte die Gruppe von Mitgliedern und Freunden des NABU aus dem gesamten Kreisgebiet durch das ca. 215 ha große Naturschutzgebiet zwischen Atzbach, Dutenhofen und Heuchelheim. Bei angenehmem Wander- und Beobachtungswetter konnten die Teilnehmer viele bemerkenswerte Beobach-tungen machen.

Während der rund dreistündigen Wanderung entdeckten die Teilnehmer unter anderem den Weißen Gänsefuß, den Persischen Ehrenpreis, die Sonnenwendige Wolfsmilch und das Acker-täschelkraut, die von Walter Veit jeweils botanisch erläutert und vorgestellt wurden. Auch die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten von Mädesüß wurden erwähnt.

Bemerkenswert war auch die Sichtung von siebzig Vogelarten, von denen hier einige Beson-derheiten erwähnt werden. So wurden zwei Weißwangengänse gesichtet, eine Chile Pfeifen-te, ein Kiebitz, ein Flussuferläufer, eine jagende Trauerseeschwalbe, ein Eisvogel, drei Ta-felenten, zwei Kuckucke, ein Kleinspecht, zwei Schwarzmilane, ein Baumfalke und ein Rotmi-lan. Ferner wurden mehrere Reviere der Schafstelze und ein Birkenzeisig festgestellt. Ein besonders erfreuliches Erlebnis war die Beobachtung eines Weißstorchenpaares mit vier Jungvögeln.
Neben botanischen und faunistischen Hinweisen machte Walter Veit während der Wande-rung auch auf naturschutzrelevante Fakten aufmerksam. So wies er auf die Beseitigung von Ufergehölzen an der Wasserstraße Lahn oberhalb und unterhalb der Dutenhofener Lahnbrü-cke hin sowie auf die Ausbringung von Gülle im Naturschutzgebiet.

Steinkauz brütet wieder häufiger

25.03.2015

Jahreshauptversammlung 2015 NABU Lahn-Dill

Ein Vortrag über Naturschutz von Hans-Otto Thorn prägte die Jahreshauptversammlung des NABU Lahn-Dill in Beilstein. Außerdem berichtete der Vorsitzende Walter Veit über das Jahr 2014.

Pressebericht

Habicht landet vor der Linse

04.03.2015

FOTOGRAFIE Dieter Schmidt gelingt seltene Aufnahme eines Beutezuges

zur BildergalerieSchmidt war gerade dabei, Wintervögel in seinem Garten zu fotografieren. Plötzlich sah er einen Habicht auf der Jagd. Der Vogel stürzte sich aus einem Suchflug heraus auf eine Ringeltaube, die sich auf oder direkt über dem Hausdach befand, schlug sie mit seinen Fängen und landete mit ihr etwa zehn Meter vor dem Fotografen im Garten in Philippstein.

"Es war reiner Zufall und Glück, dass ich die Kamera griffbereit hatte und diese Jagd im Bild festhalten konnte", berichtet Schmidt, der selbst Mitglied im Naturschutzbund Deutschland (NABU) ist.

Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern haben 1971 die Kampagne "Vogel des Jahres" ins Leben gerufen, der seither jährlich gekürt wird. Damit waren diese Naturschutzorganisationen die ersten, die durch die jährliche Ausrufung eines Kandidaten auf die Gefährdung der Tiere und Lebensräume aufmerksam gemacht haben.

Jeder "Vogel des Jahres" soll Botschafter für ein aktuelles Naturschutzproblem sein. "Beim Habicht ist es die illegale Verfolgung von Greifvögeln in Deutschland. Abgeschossene, vergiftete oder gefangene Habichte sind nach wie vor trauriger Alltag, obwohl die Jagd auf ihn seit den 1970er Jahren verboten ist", so die NABU-Informationsbroschüre.

Der Habicht starte oft von einem versteckten Ansitz aus seine Jagd, manchmal aus einem niedrigen Suchflug heraus. Nur selten könne man ihn auch bei der Jagd im Sturzflug beobachten. Sein scharfer Blick helfe ihm, seine Beute über weite Entfernungen zu entdecken. Kaum habe er sie erspäht, spurte er rasant los und überwinde Hindernisse wie ein fliegender Hürdenläufer.

Äußerst geschickt nutze er jede Möglichkeit, in Deckung zu bleiben. Wer Habichte beobachten wolle, brauche Geduld. Der scheue Waldvogel führe ein verstecktes Leben. Oft sei er nur für Sekunden während seiner Jagdflüge zu sehen. In der Größe ist er mit dem Bussard vergleichbar, wobei der Habicht kräftiger aussieht und im Flug an seinem langen Schwanz zu erkennen ist. Die breiten, kurzen, abgerundeten Flügel sind bei erwachsenen Tieren grau gefärbt. Die Unterseite ist hell mit schmalen, schwarzen Querstreifen gebändert oder "gesperbert". Typisch sind der helle Überaugenstreif und die gelb bis orange gefärbte Iris. Bei älteren Habichten steigert sich die Farbe bis ins Rubinrote. Junge Habichte tragen ein graubraunes Gefieder. Ihre Unterseite ist nicht gesperbert, sondern zeigt ein Tropfenmuster.

"Auch im Lahn-Dill-Kreis werden noch einzelne Habichte gefangen und getötet. Deswegen setzt sich der NABU Lahn-Dill für die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen zum Schutz des Vogels des Jahres ein", betont der Kreisvorsitzende des NABU, Walter Veit aus Solms.

Einladung Jahreshauptversammlung 2015

25.02.2015

Mit Hans-Otto Thorn zum Thema Prozessschutzflächen und Naturschutz im Wald

Der NABU Lahn-Dill lädt am Samstag, dem 14. März 2015, zu der diesjährigen Jahreshauptversammlung nach Beilstein ein. Beginn ist um 14 Uhr in der Gaststätte "Becker-Jakob" in der Schlosstraße 58 in 35753 Greifenstein.

Auf der Tagesordnung steht neben einem Referat von Hans-Otto Thorn auch auch die Wahl der Delegierten für den Landesverband.

Einladung

Millionen Bergfinken zu Gast in Steinbach

10.02.2015

Futtersuchende Wintergäste aus Skandinavien und Nord-Russland

So etwas haben selbst unsere älteren Naturschützer bei uns noch nicht erlebt. Seit November letzten Jahres beziehen unzählige Bergfinken ihr Nachtquartier in Haiger-Steinbach in einem Fichtenwald. Waren es zu Beginn "nur" etwa 15.000 Vögel, so gehen die aktuellen Schätzungen von ca. 3 Millionen Tieren aus.

zur Bildergalerie Nachmittags ab halb fünf ist am angrenzenden Parkplatz der Steinbacher Fußballer kein Platz mehr frei, die Autos stehen bis in die Dorfmitte hinein. Es hat sich herum gesprochen, dass die Bergfinken zu dieser Zeit in Ihr Nachtquartier fliegen. Viele versuchen das beste Foto des Abends zu schießen, die meisten jedoch stehen einfach nur staunend da und bewundern das seltene Naturschauspiel. Anfangs sind es nur kleine Trupps die ankommen, zwei bis drei Runden über den Schaulustigen und den Wald fliegen und anschließend im selbigen verschwinden. Doch nach und nach kommen immer mehr Vögel in immer größer werdenden Schwärmen.

Die Bergfinken waren tagsüber in den umliegenden Buchenwälder auf Futtersuche. In diesem Jahr scheint es besonders viele Bucheckern gegeben zu haben, die den Vögel wohl vorzüglich schmecken. Obwohl bei uns auch nicht gerade gemütliche Temperaturen herschen, so kommen die Vögel dennoch aus dem eiskalten Skandinavien und Russland zu uns, um hier den Winter zu verbringen.

In der Dämmerung kommen dann noch einige Nachzügler an. Voller gefressen als die anderen Finken, kamen Sie vielleicht nicht so schnell voran. Sie gesellen sich zu Ihren Artgenossen in das windgeschützte Waldstück. Ein Lärm von Millionen fiepsender Vögel tönt dort heraus, man meint eine Autobahn würde direkt im Wald verlaufen. Langsam wird es ruhiger - Schlafenszeit.

Morgens vor Sonnenaufgang werden die Vögel dann wieder aktiv. Es wird sich ausgiebig geputzt und vielleicht auch die Abflugroute für den heutigen Tag ausgezwitschert. Kamen die Vögel doch abends aus vielen Richtungen, so ziehen sie morgens in einem großen Band gemeinsam fort. Die Frühaufsteher heben sich ab halb acht aus den Bäumen und schnell zieht der Rest nach. In einer viertel bis halben Stunde sind dann alle Finken wieder verschwunden - bis zum Abend.

Ob Abflug oder Ankunft - die Bergfinken begeistern einen zu jederzeit. Hoffentlich bleiben Sie noch etwas bei uns!

Fledermaus-Notfallrucksäcke

18.11.2014

für die Fledermausaktiven im Lahn-Dill-Kreis

Der Vorsitzende des NABU-Kreisverbandes Lahn-Dill, Walter Veit konnte der Fledermausbeauftragten des NABU-Landesverband Petra Gatz Ende Juli vier Fledermausrucksäcke übergeben.Die Rucksäcke, die vom Kreisvorstandsmitglied Otto Schäfer entwickelt wurden, sind für die Ausstattung der im Kreis aktiven NABU-Fledermausschützer bestimmt.

Von Anfang Januar bis Ende Dezember gehen bei der hessischen Fledermausschutz-Zentrale in Wetzlar oder direkt bei den Fledermausschützern immer wieder Hilferufe von Personen ein, die eine Fledermaus gefunden haben. Meist wird Hilfe für eine gefundene Fledermaus benötigt. Petra Gatz oder die ehrenamtlich tätigen Fledermausschützer fahren dann zu dem Anrufer, um vor Ort nach den Fledermausfindlingen zu sehen.

Um eine eventuell notwendige Erstversorgung der Fledermäuse effektiver zu gestalten, wurden die Notfallrucksäcke mit wichtigen Hilfsmaterialien bestückt. Sie beinhalten als Basisbestand neben Taschenlampe, Lupe, Transportbox, Spiegel, Transportbeutel auch eine Feinwaage und können individuell ergänzt werden. Im Namen der Empfänger bedankte sich Petra Gatz beim NABU-Kreisverband Lahn-Dill für die Notfall-Rucksäcke.l

Herbstveranstaltung 2014

11.11.2014

Exkursion zur „Wagbachniederung bei Waghäusel“

Alle zwei Jahre führt der NABU Kreisverband Lahn-Dill eine eintägige Exkursion zu bekannten und wichtigen Naturschutzgebieten durch. Nachdem die Fahrt 2012 zur „Wahner Heide“ bei Köln führte, war diesmal die „Wagbachniederung“ bei Waghäusel das Ziel.

„Das Naturschutzgebiet Wagbachniederung liegt in der Schlinge eines Altarms des Rheins nördlich von Waghäusel in den Gemarkungen von Oberhausen-Rheinhausen (Landkreis Karlsruhe) und von Neulußheim (Rhein-Neckar-Kreis). Es hat eine Größe von 223,5 Hektar und wurde am 8. Juni 1983 unter Schutz gestellt“. (Quelle: Wikipedia)

Sechzig NABU-Mitglieder und Freunde des NABU hatten sich zur Fahrt angemeldet und so starteten morgens um sieben Uhr zwei Busse ab Herborn und Wetzlar. Nach etwa eineinhalb Stunden Fahrt war das Ziel erreicht. Nach anfänglichem Nieselregen hatte sich das Wetter bis zur Ankunft in Waghäusel sehr positiv entwickelt und so konnte bei Sonnenschein und besten Sichtverhältnissen die Exkursion unter der fachkundigen Führung des Kreisvorsitzenden Walter Veit beginnen.

Im Laufe der knapp dreistündigen Exkursion konnten interessante Beobachtungen aus der Vogelwelt gemacht werden, wie z.B. Zwergstrandläufer, Alpenstrandläufer, Dunkle Wasser-läufer, Rotschenkel, Flussregenpfeifer, Bruchwasserläufer, Bekassinen, Silberreiher, Wasser-rallen, Pfeif-, Spieß-, Löffel-, Knäk- und Schnatterenten sowie die Feststellung von je einem Braunkehlchen, Wiesenpieper und Eisvogel.

Ein besonderer Höhepunkt war die Sichtung einer Bartmeise aus kürzester Entfernung. Der Kreisvorstand hatte dafür gesorgt, dass zwei Spektive mit Stativ mitgeführt wurden, so dass die interessierten Beobachter Besonderheiten in Ruhe und im Detail betrachten konnten.

Nach der Exkursion fuhren die Teilnehmer eine kurze Strecke in den Stadtteil Kirrlach, wo im Restaurant „Rusticana“ bereits das Mittagessen vorbereitet war.

Nach dem Mittagessen blieb noch Zeit für einen Abstecher ins nahegelegene Speyer am Rhein, wo zur Überraschung und zur Freude der Reiseteilnehmer in der Innenstadt gerade ein großer regionaler Markt stattfand. So boten sich ein Marktbummel, eine Dombesichti-gung oder ein Spaziergang am Rheinufer an.

Die Heimreise verlief, von den üblichen Staus auf der Autobahn abgesehen, problemlos und so kamen die Teilnehmer nach einem abwechslungsreichen Tag gegen 20 Uhr wohlbehalten wieder in Herborn und Wetzlar an. (Bericht: Karl-Heinz Tritschler)

Bilder Herbstveranstaltung 2014

Mit Schwalben in einem Haus wohnen

22.10.2014

Auszeichnung für Ehepaar Manfred und Ilse Grün

Aus der Hand des Vorsitzenden vom NABU Lahn-Dill Walter Veit erhielt das ehepaar Manfred und Ilse Grün in Oberbiel für seine Schwalbenfreundlichkeit die begehrte Plakette samt Urkunde.

Zeitungsartikel

Familie Funk lebt im "Schwalbenhaus"

05.09.2014

Schwalbenfreunde erhalten Auszeichnung

Die Familie Funk in Odersberg hat an Schwalben "vermietet". 14 künstliche Mehlschwalbennester hat Manfred Funk an seinem Haus angebracht, der größte Teil ist belegt.

Zeitungsartikel

Schmetterlinge im Blick

08.08.2014

Schmetterlingsexkursion Vogelschutzverein Biskirchen

Zur Schmetterlingswanderung in Biskirchen hat die Jugendgruppe des Natur- und Vogelschutzvereins mit ihren Leitern Axel Zech und Peter Thorn eingeladen. 20 Teilnehmer konnte Vorsitzender Richard Oberding begrüßen.

Presseartikel auf mittelhessen.de

Wanderer entdecken 20 Tagfalterarten

03.08.2014

Walter Veit informiert über Schmetterlinge in Leun

20 Tagfalterarten haben die Teilnehmer der Schmetterlingswanderung des Leuner Naturschutzbundes (Nabu) auf ihrer Exkursion bestimmen können.

Presseartikel auf mittelhessen.de

Kreis würdigt Bürgereinsatz

16.03.2014

Auszeichnung - Natur- und Denkmalschutzpreis vergeben

Der Lahn-Dill-Kreis hat den Denkmal- und Umweltschutzpreis 2013 vergeben. Der Naturschutzpreis ging an drei Empfänger.

Presseartikel

Jahreshauptversammlung 2014

16.03.2014

Bieber ist zurück - Naturschutzgroßprojekt im Westerwald

Der Biber scheint ins Lahn-Dill-Gebiet zurückgekehrt zu sein. Nach Jahrhunderten der Abwesenheit belegen Fraßspuren eindeutig die Anwesenheit des Nagers. Darauf hat bei der Jahreshauptversammlung des NABU-Kreisverbands Lahn-Dill in Greifenstein-Odersberg Vorsitzender Walter Veit (Solms) hingewiesen..

Presseartikel

Herbstveranstaltung 2013

06.11.2013

Naturkundlicher Streifzug rund um das NSG Aartalsperre

Die diesjährige Herbstveranstaltung des NABU-Lahn-Dill führte am 21. September rund um das Naturschutzgebiet Aartalsperre.

Vierzig Teilnehmer aus den NABU-Gruppen im Kreisgebiet beteiligten sich bei gutem Exkursionswetter unter der Führung des 1. Vorsitzenden Walter Veit an einem rund vierstündigen  naturkundlichen Streifzug rund um den kleinen Aartalsee.

Dabei konnten interessante Beobachtungen gemacht werden. Besondere Aufmerksamkeit schenkten die Teilnehmer den Schwarzkehlchen, von denen fünf Exemplare, davon ein Brutpaar, zu beobachten waren. Weiter konnten mehrere Braunkehlchen, ziehende Blaumeisen sowie ziehende Baum- und Wiesenpieper festgestellt werden. Außerdem wurden unter anderem rastende Tafelenten und ein rastender Fitis gesichtet. Um den Teilnehmern eine genaue Beobachtung zu ermöglichen, wurden Spektive bereit gestellt.

Aber nicht nur die Vogelwelt war für die Teilnehmer interessant. Walter Veit stellte auch die am Wegesrand vorkommenden Blumen und Gräser, im Besonderen auch Heilpflanzen vor.
Auch Schmetterlinge konnten beobachtet werden. Besonders bemerkenswert war das Vorkommen eines „Kurzschwänzigen Bläulings“ und eines „Senfweißlings spec.“.

Schmetterlingswanderung 2013

27.07.2013

mit dem Experten Walter Veit und Waffeln von "Omas Herd"

Der NABU Donsbach hatte zu seiner diesjährigen Schmetterlingswanderung eingeladen. Treffpunkt war bei der Naturstation "Talblick". Vorab gab es für die interessierten Naturfreunde frischgebackene Waffeln und Kuchen.

Bei der Naturstation konnten schon die ersten Schmetterlinge gesichtet werden. Es konnte der Vorsitzenden des NABU Lahn-Dill-Kreises, Walter Veit, als Experte für die Exkursion gewinnen. Veit kennt sich nicht nur in Fragen der Falter aus, sondern ist in allen Bereichen von Flora und Fauna ein ausgewiesener Fachmann.

Wolf

zur Bildergalerie Die Naturfreunde vor Beginn der Wanderung bei der Naturstation (links: Walter Veit).

Die Wanderung führte am Naturschutzgebiet Alteberg-Sauernberg-Winkelköpfchen vorbei. Gerade in diesem Bereich gibt es eine Vielzahl von den schönen Fliegern. Bei blauem Himmel und doch hohen Temperaturen konnten viele Schmetterlinge gesehen werden. Veit konnte alle Tagesfalter bestimmen.

Insgesamt beobachteten die Naturfreunde 20 Arten, die teilweise mit einem Kescher eingefangen wurden. Von diesen 20 Arten st

ehen alleine sechs Arten auf der Roten Liste. Dies sind der Rotklee-Bläuling, der Schwalbenschwanz, der Perlgrasfalter, der Senfweißling, der Kaisermantel und der Große Perlmuttfalter. Gerade letztgenannter Schmetterling, so Veit, sei sehr selten und hoch gefährdet. Von daher könne man froh sein, diesen großen Falter in der Donsbacher Gemarkung noch zu sehen. Von daher sei es unerlässlich, den Lebensraum dieser Schmetterlinge zu schützen. Dafür trete der NABU ein. Presseartikel

Einladung zum Jubiläums- und Backhausfest

25 Jahre NABU Ulm

Die NABU-Gruppe in Ulm wurde vor 25 Jahren am 14.08.1988 gegründet. Dies nehmen wir gerne zum Anlass einer Jubiläumsfeier am Samstag, 25. Mai 2013 an und in der Ulmer Dreschhalle.
Beginn der Feier ist um 14.30Uhr mit der Begrüßung der Gäste, einer Fotorückschau über die 25 Jahre und der Ehrung der Jubilare. Hierzu wird als kulinarisches Highlight, der am Morgen im Ulmer Backhaus vom Heimatverein frisch gebackene Blechkuchen angeboten. Für die Kinder und Junggebliebenen ist auf dem Außengelände ein kleiner Naturerlebnisparcours aufgebaut. Hier gilt es einige Aufgaben zu lösen und beim Dosenwerfen erfolgreich zu sein. Wer möchte kann sich ein Insektenhäuschen selbst zimmern und in der Kräuterecke einmal probieren, was man alles aus Wildkräutern zu bereiten kann. Später gibt es zur Stärkung Bratwürstchen vom Holzkohlegrill und als Neuheit schmackhafte „Wildburger“ aus der Pfanne. Für kühle Getränke ist ebenfalls gesorgt.
Da das Champions League Endspiel erst um 20:45 Uhr angepfiffen wird, haben wir genügend Zeit unser 25-jähriges Jubiläum gemeinsam zu feiern. Wir bedanken uns bei dem Heimatverein Ulm für dessen Unterstützung. Auf Ihren Besuch freut sich die NABU-Gruppe Ulm.

Pressebericht Jahreshauptversammlung 2013

mit anschließender Bilderschau „Daheim und unterwegs – Bilder und Geschichten 2012“

Der NABU Lahn-Dill hatte alle NABU-Gruppen im Lahn-Dill-Kreis zur der Jahreshauptversammlung 2013 nach Greifenstein-Ulm eingeladen. Beginn war 14 Uhr in der Dreschhalle in der Ulmbachstraße. Presseartikel

Schwalbenfreundliche Häuser ausgezeichnet

Zwei Häuser in Dutenhofen erhalten die NABU-Plakette

Naturkundliche Wanderung 2012Um den weiteren Bestandsrückgang der Schwalben zu verhindern haben wir vom NABU Kreisverband Lahn-Dill diesmal zwei Gebäude im Wetzlarer Stadtteil Dutenhofen mit der Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" ausgezeichnet.

Presseartikel

 

Herbstveranstaltung 2012

Fahrt zur „Wahner Heide“

Die diesjährige Herbstveranstaltung des NABU-Lahn-Dill führte am 1. September zur „Wahner Heide“ in der Nähe von Köln. 110 Teilnehmer aus den NABU-Gruppen im Kreisgebiet nahmen die Gelegenheit wahr, dieses interessante Gebiet zu besichtigen. Mit zwei modernen Reisebussen brachen die Teilnehmer bereits morgens früh um sieben ab Herborn und Wetzlar auf.

Nachdem das Ziel nach einer zweistündigen Fahrt erreicht war, schloss sich eine Wanderung durch die Wahner Heide an, im Wesentlichen im Bereich des „Geisterbuschs“.
Geführt wurden die Naturfreunde von den Experten Erich Hauth, Dr. Andreas Skibbe und Dirk Ferber, die interessante Informationen zur Entwicklung der Wahner Heide  vom einstigen Truppenübungsplatz bis zum heutigen Naturschutzgebiet in der Nähe des Flugplatzes Köln-Wahn bereit hielten.

Besonders interessant war dabei für die heimischen Vogelkundler die Entwicklung der Vogelarten und des Vogelbestandes in Abhängigkeit von der sich im Laufe der Jahre verändernden Landschaft im Zeitraum von  1989 bis heute. Diese Entwicklung ist in dem Buch “Die Brutvögel der Wahner Heide“ dargestellt. Etliche Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, dieses Buch an Ort und Stelle von den Autoren (Erich Hauth, Andreas Skibbe u.a.) zu erwerben.

Nach der informativen Führung durch die in Blüte stehende Heidelandschaft, bei der auch etliche Vogelarten, beispielhaft seien Schwarz- und Braunkehlchen genannt, Wasserbüffel und Wildschweine beobachtet werden konnten,  freuten sich  die Wanderer auf das Mittagessen in der Meiger-Mühle in der Nähe von Lohmar.

Danach hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, durch die Fußgängerzone von Troisdorf zu bummeln, in der sie ein Straßenfest erwartete. Die  Heimfahrt erfolgte  um 16:30 Uhr. Zwei Stunden später waren die Teilnehmer müde, aber hoffentlich zufrieden wieder am Ausgangspunkt in Wetzlar oder Herborn. Bilder

Schwalben brauchen Freunde

NABU Lahn-Dill zeichnet Schwalbenfreundliche Häuser aus

Naturkundliche Wanderung 2012Wir vom NABU Kreisverband Lahn-Dill haben eine neues Projekt: Bürger des Lahn-Dill-Kreises, die Schwalbennester an ihren Häusern tolerieren oder die Schwalben sogar noch beim Brüten unterstützen, erhalten eine Urkunde und eine Plakette, mit der sie ihr "schwalbenfreundliches Haus" kenntlich machen können. Presseartikel

 

Naturkundlichen Wanderung 2012

Experte Walter Veit aus Solms brachte uns Flora und Fauna näher

Der NABU Donsbach hatte am Wochenende wieder zu seiner Naturkundlichen Wanderung eingeladen. Die Exkursion begann am Samstag um 17 Uhr. Als Experte für Flora und Fauna konnte der Vorsitzende des NABU Kreisverbandes Lahn-Dill Walter Veit gewonnen werden.

Naturkundliche Wanderung 2012Bei wunderschönem Wetter führte der Weg von der Naturstation „Talblick“ amNaturschutzgebiete Alteberg-Sauernberg-Winkelköpfchen vorbei. Veit konnte den vierzig interessierten Naturliebhabern viel  Wissenswertes über Vögel und Pflanzen berichten. Und dies in einer auch für den Laien verständlichen Ausführung. Veit erläuterte, dass dieses Donsbacher Naturschutzgebiet in Hessen eines der wichtigsten sei. Einige Schmetterlingsarten, wie der Bienenfalter, stünden auf der Vorwarnliste der Roten Liste von sehr gefährdeten Pflanzen und Tieren. Dieser seltene Schmetterling komme noch in Donsbach vor. Daneben konnten der Schwalbenschwanz und der Aurorafalter beobachtet werden. Veit erläuterte unter anderem die Stumpfe Ampfer, die so sauer sei, dass selbst Pferde von dieser Pflanze Abstand nehmen würden. Durch das reiben eines Blattes des Spitzwegerichs wäre im Nu das Jucken, von einem Stich herrührend,  verbannt.

Zu sehen waren weiter der Pyrinäenstorchschnabel, das Wiesenschaumkraut, Stern- und Vogelmiere, der Wiesenkerbel, die Herbstzeitlose sowie das Knabenkraut, die Akelei und die Trollblume. Letztere Blume sei, so Veit, eine Klimaverliererin. Da die Trollblume eine Kaltblüterin sei, werde sie kurz oder lang bei der anhaltenden Erderwärmung auch in unseren Breitengraden in Zukunft leider nicht mehr zu finden sein.

Neben den Blumen waren viele Vögel zu hören und zu sehen. Die Mönchsgrasmücke mit ihrer schwarzen Kappe sang laut ihr Lied. Veit führte aus, dass dieser Singvogel zum einem ein Zugvogel aus England sei und zum anderen zum Überwintern nach Afrika ziehe. Der Vogel des Jahres 2011, der Gartenrotschwanz, konnte dreimal gehört werden und der kräftige Kernbeißer flog über die Naturfreunde hinweg. Die Goldammer pfiff ihr Lied ohne sich von den Spaziergängern stören zu lassen. Im Gegensatz zur Goldammer konnte man nur den Gesang des Waldlaubsängers hören, da dieser sich nicht gerne sehen lässt.  Mistel- und Singdrossel hörte man aus der Ferne. Auch der Rote Milan, einer unserer schönsten Greifvögel, war in den Lüften zu sehen. Zu guter Letzt konnte noch ein Maikäfer gesichtet werden

Nach zwei schönen Stunden gab es dann bei der Naturschutzhütte Grillwürstchen und Getränke.

Jahreshauptversammlung 2012 in Sechshelden

Referat von Herrn Maik Sommerhage zum Thema „Windenergie“ und Vorstandswahlen

Beim NABU-Kreisverband Lahn-Dill steht ein Landschaftspflegeverband im Lahn-Dill-Kreis ganz oben auf der Agenda. „Es besteht dringender Handlungsbedarf für einen solchen Verband", erklärte der Vorsitzende Walter Veit während der Hauptversammlung des Kreisverbands im Schützenhaus in Sechshelden. In dieser Organisation sollen Kommunen, Bauernverband und Naturschutzverbände vertreten sein. Veit informierte in Sechshelden über den aktuellen Stand der Bestrebungen, einen Landschaftspflegeverband aus der Taufe zu heben. Jahreshauptversammlung 2012 Pressebericht

Herbstveranstaltung 2011

an der Krombachtalsperre

Am 10. September 2011 trafen sich etwa fünfzig Mitglieder und Freunde des NABU zur alljährlichen Herbstveranstaltung des NABU-Kreisverbandes Lahn-Dill in Mademühlen zu einer Wanderung an die Krombachtalsperre.

Bei schönem Wetter führte der Kreisvorsitzende Walter Veit die Gruppe von Mademühlen bis zur Aussichtsplattform in der Nähe von Rehe und gab dabei Erläuterungen zu Flora und Fauna.

Unterwegs konnten die Naturfreunde viele Vögel beobachten, unter anderem Fischadler, Wespenbussarde, Schwarzspecht, Rote Milane, Kormorane, Kolkraben, Wiesenpieper, Gebirgsstelzen, ziehende Baumpieper und Schafstelzen, Zwergtaucher und Trauersee-schwalbe.

Außerdem konnten noch Schmetterlinge bewundert werden, wie z.B. der Admiral und der Hauhechel-Bläuling. Am Wege blühten noch Nickendes Leimkraut, Schlangen-Knöterich, Ruprechts-Kraut und Rainfarn. Außerdem konnte noch die Ständelwurz festgestellt werden

Geselliger Rabenvogel mit Köpfchen

Die Dohle ist Vogel des Jahres 2012

Die Dohle lebt in Dörfern und Städten ganz nah in unserer Nachbarschaft. Besonders gern nistet sie in Schornsteinen und Kirchtürmen. Weil jedoch immer mehr Brutnischen verschlossen werden, gerät die intelligente Vogelart in Wohnungsnot. Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), möchten die Dohle schützen und haben sie daher zum Vogel des Jahres 2012 gewählt. Mehr

Ein Teil des Waldes soll natürlich wachsen

NABU-Kreisverband stellt in Ehringshausen Forderung auf - Mitglieder ausgezeichnet

Der NABU-Kreisverband Lahn-Dill hat in Ehringshausen getagt. Vorsitzender Walter Veit sagte: "Da die Bundesregierung fünf Prozent des Waldes der natürlichen Entwicklung überlassen will, fordert der NABU Lahn-Dill dies auch für seinen Heimatkrels ein.“ zum Zeitungsartikel

Kleiner Vogel mit großen Ansprüchen

Der Gartenrotschwanz – Vogel des Jahres 2011

KleinstadtDer Gartenrotschwanz wurde zum Vogel des Jahres 2011 gekürt – um den Blick auf seine Gefährdung zu lenken, die Schutzbemühungen zu intensivieren und viele Fans für einen der schönsten Vögel Deutschlands zu gewinnen. Keck und mit kontrastreichem Federkleid kommt er daher, doch ist er in weiten Regionen Deutschlands selten geworden. weiterlesen

"Anwälte der Natur" ziehen Bilanz

Jahreshauptversammlung des NABU Lahn-Dill tagte in Holzhausen

Die Jahreshauptversammlung des NABU Lahn-Dill fand im Dorfgemeinschaftshaus von Holzhausen statt. Auf der Tagesordnung standen Berichte und ein Referat von Melanie Krombach vom Regierungspräsidium Gießen, Abteilung Umwelt, zum Thema "Die europäischen Wasserannahmerichtlinien in Hessen". Etwa 70 Delegierte der 60 Naturschutzvereine im Kreis hörten zu. zum Zeitungsartikel

Jagd auf Kormorane an der Dill freigegeben

der Kormoran rottet keine Fischarten aus

AbendessenDie Freigabe zum Abschuss von 40 Kormoranen an der Dill ist für den Naturschutz ein Schlag ins Gesicht. Man fragt sich von wem sich die Behörde reiten lies diesen Beschluss zu fassen. Der Landrat sollte nicht allen möglichen Lobbyisten hörig sein. Hier ist Sachverstand gefragt.

Siehe Artikel: Der Kormoran rottet keine Fischarten aus.

Anti-Atomkraft-Demo in Berlin mit dem NABU Lahn-Dill

Mitglieder bei der größten Anti-Atom-Demo seit über 20 Jahren dabei

Am Samstag, dem 5. September 2009, fand in Berlin die größte Anti-Atom-Demonstration seit über 20 Jahren statt. Mit dabei waren auch NABU-Mitglieder aus dem Lahn-Dill-Kreis. Die zentrale Botschaft der beeindruckenden Kundgebung mit rund 50.000 Teilnehmern war eindeutig: Die alten, unsicheren Atomkraftwerke gehören endlich abgeschaltet! So, wie es längst im Atomkonsens gesetzlich vereinbart ist. Daran darf auch nach der Wahl keine Bundesregierung rütteln – egal, in welcher politischen Konstellation. weiter (nabu.de)

NABU Hessen unterstützt FSC-Zertifizierung
des hessischen Waldes

Die Ökologisierung der Waldwirtschaft wäre ein hessisches Leuchtturmprojekt - NABU-Appell an die Landesregierung

AbendessenKlimawandel und Artenschwund - das sind die zwei gravierendsten Umweltprobleme der Zukunft, so NABU Landesvorsitzender Gerhard Eppler auf der zweiten Nachhaltigkeitskonferenz des Landes Hessen letzte Woche im Kloster Eberbach bei Eltville im Rheingau.Ministerpräsident Koch hatte 2008 einen Konsultationsprozess begonnen, um, so Koch, „parteiübergreifend Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung unseres Landes“ zu übernehmen.

Im Bereich Umwelt begrüßt der NABU Hessen ausdrücklich mehrere Projekte, die am Klimaproblem ansetzen - hundert klimaaktive Schulen etwa oder Hessen als Modellland für Elektroautos. Gerade hier setzt Eppler Hoffnungen auf die Entwicklung bei Opel in Rüsselsheim, nachdem der Autozulieferer Magna hier eingestiegen ist, der bereits Erfahrungen mit Elektroautos hat. Ein Punkt, der allerdings in der gesamten Strategie viel zu wenig vorkommt, ist der Erhalt der Artenvielfalt.

„Für das waldreichste deutsche Bundesland wäre es ein substanzieller Beitrag, wenn der Landesbetrieb HessenForst auf eine ökologischere Waldwirtschaft umgestellt würde“, richtete Eppler einen leidenschaftlichen Appell an MP Roland Koch und die ebenfalls anwesende Umweltministerin Silke Lautenschläger. Er habe den Eindruck, dass die Prüfung der Vor- und Nachteile einer Zertifizierung durch die Beamten von HessenForst eher so erfolgt sei, dass wirtschaftliche Kosten weit übertrieben und der Gesamtnutzen nur teilweise dargestellt worden sei.

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Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine internationale gemeinnützige Organisation, welche das erste System zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft schuf, betreibt und weiterentwickelt

Hessenforst betone gebetsmühlenartig, dass der Begriff der Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft komme. Für den NABU reicht die Nachhaltigkeit nur des Ertrags aber nicht aus. Eppler begrüßte den Entschluss von Ministerin Lautenschläger, die Entscheidung im Rahmen der Nachhaltigkeitskonferenz noch offen zu halten. In den kommenden Wochen solle mit FSC Deutschland weiter gesprochen werden, um einen gemeinsamen Modus zu finden.

Hessen hat im April 2007 die Erklärung „Countdown 2010“ der Weltnaturschutzorganisation IUCN unterzeichnet, in der es sich verpflichtet hat, bis dahin den Artenrückgang aufzuhalten. „Wie das in einem halben Jahr noch gehen soll, erscheint mir ohnehin fraglich,“ erklärte Eppler in Eltville. „Ein wirkliches Zeichen, dass es der Regierung ernst damit ist, wäre eine Entscheidung für das Umweltlabel FSC“.

Jahreshauptversammlung NABU-Lahn-Dill 2009

Nahezu 1100 neue Mitglieder hat der NABU Kreisverband im Rahmen einer Mitgliederwerbung zusammen mit dem Landesverband neu geworben. Dafür bedankte sich der Vorsitzende Walter Veit am während der Jahreshauptversammlung auf Burg Greifenstein besonders bei Marko Dorndorf.

Zahlreiche Naturschützer waren der Einladung ins Burgrestaurant gefolgt. Der Kreisverband vertritt die Interessen von 60 NABU Ortsgruppen im Lahn-Dill-Kreis. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Referat über Artenschutz und Fachplanung von Diplom-Biologin Annette Möller aus Hüttenberg-Weidenhausen. Zeitungsartikel

Walter Veit erhält das Bundesverdienstkreuz

AbendessenWalter Veit ist seit vielen Jahren im Naturschutz tätig. Im NABU Landesverband, im Kreisverband und darüber hinaus nimmt er viele ehrenamtliche Aufgaben für den Naturschutz war. Als Ornithologe ist er eine Rarität unter den Vogelkundlern. Der NABU Lahn-Dill wünscht seinem 1. Vorsitzenden noch viele gesunde Jahre für weiterhin erfolgreiche Arbeit.

Eisvogel ist Vogel des Jahres 2009

Pummeliger Edelstein und geschickter Jäger

Kleinstadt Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben den Eisvogel zum „Vogel des Jahres 2009” gekürt. Der Vogel, der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als „fliegender Edelstein“ bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen.

Der Eisvogel war bereits 1973 Jahresvogel. „Die Entscheidung, den Eisvogel nach 36 Jahren erneut zum Symboltier für das Jahr 2009 zu wählen, ist bewusst gefallen. Die damaligen Forderungen haben nicht an Aktualität verloren: Der Eisvogel braucht sauberes Wasser, naturnahe Bäche, Flüsse und Seen sowie artenreiche Talauen.
Nur dort findet er seine Nahrung, überwiegend Kleinfische, und natürliche Steilwände für die Anlage seiner Brutröhren.
Diese Lebensräume sind in Deutschland trotz mancher Fortschritte im Gewässerschutz immer noch Mangelware“, sagt NABU-Vizepräsident Helmut Opitz. weiterlesen

Große Unterstützung für NABU-Arbeit

erfolgreiche Werbekampagne des NABU in der Region Lahn-Dill

Erfolgreich ist die Werbekampagne des NABU in der Region Lahn-Dill angelaufen. In den vergangenen Wochen waren NABU-Mitarbeiter in den Gemeinden Dietzhölztal und Eschenburg unterwegs, um für die lokale Naturschutzarbeit zu werben. Bei einer Vielzahl von Neumitgliedern, sieht der NABU eine Bestätigung seiner ehrenamtlichen Naturschutzarbeit vor Ort.

Ein Team von jungen Studenten hat in den letzten Tagen viele Leute auf eine NABU-Mitgliedschaft angesprochen, sie sind dabei auf positive Resonanz gestoßen. Marko Dorndorf vom Kreisverband führt den Erfolg auf den hohen Bekanntheitsgrad und die vielfältigen Angebote zurück. Der Naturschutz reicht von Hilfsmaßnahmen für Amphibien bis zum Fledermausschutz. Zahlreiche Projekte dienen der Erhaltung wertvoller Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Auch die Aktionen der Naturschutzjugend erfreuen sich großer Nachfrage. Den Menschen liegt besonders die Natur vor der Haustür am Herzen, genau dafür setzen sich die NABU-Aktiven ein erklärt Dorndorf. Der frühere Deutsche Bund für Vogelschutz besitzt im Lahn-Dill-Kreis eine lange Tradition. Unter dem Motto "Für Mensch und Natur" will der NABU, Deutschlands größter Naturschutzverband, nicht mit erhobenem Zeigefinger durch die Landschaft gehen, sondern der Bevölkerung die Natur nahe bringen und Interesse wecken.

Der NABU begrüßt alle neuen Mitglieder und dankt der Bevölkerung für die breite Unterstützung. Die Aktiven vor Ort schöpfen aus diesem Rückhalt neue Kraft und Ansporn für die überparteiliche Arbeit zum Schutz der Natur. In den nächsten Wochen wird die Kampagne über Dillenburg, Haiger und Herborn in den Südkreis fortgesetzt. Für Fragen zur Mitgliederaktion und der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit ist der Kreisverband (Marko Dorndorf) unter 02774-91 29 05 zu erreichen.

NABU-Kreisvorstand Lahn-Dill tagte in Donsbach

Kleinstadt Damit brütende Vögel nicht gestört und gefährdet werden, sollten Aktionen wie "Saubere Landschaft" auf die Zeit vor den 1. April verlegt werden. Auch hätten nach dem 1. April keine Arbeitseinsätze mehr zu erfolgen. Darauf machte der Vorstand des Kreisverbandes Lahn-Dill des Naturschutzbundes (NABU) auf seiner jüngsten Sitzung in Donsbach aufmerksam. Weiterhin sollte nach Möglichkeit nach dem 1. April im Wald kein Schlagraum mehr aufgearbeitet werden. Der Vorstand verständigte sich darauf, im Juli eine zweimonatige Mitgliederwerbung unter dem Motto "der NABU stellt sich vor" zu starten. Die diesjährige Herbstveranstaltung führt am 13. September in den Nationalpark Kellerwald. Vor seiner Sitzung nutzte der Vorstand die Gelegenheit, zu einer Exkursion entlang des Naturschutzgebietes " Alteberg-Sauernberg-Winkelköpfchen" . Er zeigte sich dabei begeistert von diesem wunderschönen Gebiet mit seiner Flora und Fauna. Neben dem Neuntöter wurde bei der Wanderung auch die Waldohreule gesichtet. Es wurde empfohlen, das abgemähte Mähgut so weit wie möglich zu entfernen. Auch wurde gefordert, dass die Feldwege zu erhalten sind und die Feldraine für seltene Tiere und Pflanzen nicht zerstört werden dürfen.

Jahreshauptversammlung NABU Lahn-Dill 2008

Einstimmig hat die Hauptversammlung des NABU Kreisverband Lahn-Dill den Vorsitzenden Walter Veit (Solms), seinen Stellvertreter Erwin Schnabel (Lahnau), Kassierer Bernhard Feth (Steindorf) und Schriftführer Karl-Heinz Tritschler (Hörbach) wiedergewählt. Zu Beisitzern wählte die in Münchholzhausen tagende Versammlung Heinrich Best, Kurt Dietermann, Marko Dorndorf, Manfred Funk, Manfred Klein, Werner Schmidl und Karl-Heinz Theiss. Auch die Kreisjugendleiterin Antje Wagner wurde im Amt bestätigt.

Höhepunkt war die Ehrung für das langjährige und verdiente Vorstandsmitglied Helmut Nix aus Niederscheld. Vorsitzender Walter Veit und der stellvertretende NABU-Landesvorsitzende Marko Dorndorf zeichneten ihn mit der höchsten Ehrung des NABU, dem goldenen Ehrenzeichen, aus.

In seinem Jahresbericht hob Walter Veit besonders den anstehenden Erwerb des ehemaligen Truppenübungsplatzes Weinberg zwischen Steindorf und Nauborn durch die zum NABU-Landesverband gehörende NABU-Stiftung hervor. Bundes- und Landesregierung hätten positiv darüber entschieden. Auch die Entscheidungsträger der Stadt Wetzlar stünden dem Ansinnen nicht ablehnend gegenüber. Veit bezeichnete dieses 240 Hektar große Vogelschutzgebiet als Kleinod. Die Fläche ist mehr als vier mal so groß wie die Hauptsperre des Aartalsees. Darüber hinaus unterstützt Veit eine Lahnkartierung, die ein Planungsbüro aus Münster/Westfalen im Auftrag der Bundesanstalt für Gewässerkunde übernommen hat. Als sehr weit fortgeschritten wertete er die so genannte Adebar-Brutvogelkartierung als besonderen Schwerpunkt der NABU-Arbeit. So hat beispielsweise der Steinkauzbestand im Kreisgebiet gegenüber dem Vorjahr um 14 Brutpaare auf nunmehr 54 zugenommen. Mit nun 16 Brutpaaren hat sich die Anzahl der Schleiereulen verdoppelt. Auch bei vielen anderen Vogelarten ist eine steigende Tendenz zu verzeichnen.Klimawandel lockt neue Arten nach Hessen und verdrängt Alteingesessene.

Vor dem Beginn der Hauptversammlung hatten Matthias Kupprian und Sybille Winkel von der Landesarbeitsgemeinschaft Naturentwicklung und Biodiversität (Offenbach) über die Auswirkungen des Klimawandels referiert. Dabei zeigte sich, dass auch in Hessen die Natur im Wandel begriffen ist. Flora und Fauna wandeln langfristig ihr Gesicht. Neue Arten und Rassen verdrängen häufig alteingesessene Spezies

Erste "Fledermausfreundliche Häuser"
Dillenburgs ausgezeichnet

NABU überreicht Plaketten und Urkunden

KleinstadtKai-Uwe Benner und Werner Bretthauer aus Dillenburg-Frohnhausen geben kleinen Zwergfledermäusen ein Dach über dem Kopf. Diese Fledermausart ist mit einem Gewicht von gerade mal 8 Gramm und einer Flügelspannweite von 20 Zentimetern der kleinste Vertreter der "Kobolde der Nacht", wie Sie Kurt Dietermann gerne bezeichnet. Mit großer Freude verlieh der Vorsitzende des NABU Donsbach nach seinem Kurzvortrag über die einzigen fliegenden Säugetiere anschließend die Urkunden und Plaketten. (Foto: Katrin Weber). Zeitungsartikel

 

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